Hackern das Leben schwer machen!

Der Datenschutzbeauftragte empfiehlt Vorkehrungen, mit denen bei der digitalen Kommunikation Risiken für einen selbst verringert werden können

Der  aktuelle Vorfall, bei denen Personen des öffentlichen Lebens Opfer einer unbefugten Veröffentlichung persönlicher Daten waren, hat einmal mehr die Verwundbarkeit in digitalen Lebensbereichen vor Augen geführt. Häufig werden Daten in teils schwer steuerbarer Weise übermittelt und gespeichert, wodurch es den Betroffenen erschwert wird, den Überblick und eine effektive Verfügungsmacht über ihre Daten zu behalten.

Im vorliegenden Fall lässt die Art der Daten den Schluss zu, dass diese jedenfalls zum Teil elektronischen Adressbüchern, Social-Media-Accounts und Cloud-Diensten entstammen, für die ein unbefugter Zugriff aufgrund kompromittierter Zugänge möglich war. Andere Angaben waren im Internet verfügbar und wurden nach und nach zusammengetragen.

„Das Risiko, von solchen Vorgängen betroffen zu sein, lässt sich bereits durch eine bewusste und sorgsame Nutzung digitaler Dienste und eine Reihe einfacher Maßnahmen deutlich reduzieren“, so der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Prof. Dr. Dieter Kugelmann. „Durch die Auswahl geeigneter Anbieter und Dienste, einen sorgsamen Umgang mit Passworten und Bedacht bei der Nutzung sozialer Netzwerke lassen sich viele Probleme vermeiden. Die Möglichkeiten, die Nutzerinnen und Nutzer haben, auf einfache Weise und ohne großen Aufwand die Sicherheit und Vertraulichkeit ihrer Daten zu verbessern, haben wir daher in einer Handreichung zusammengefasst.“

•    Empfehlungen des LfDI Rheinland-Pfalz für die Nutzung von Online- und Social Media-Diensten
•    Selbstdatenschutz im Internet